Social-Media- Plattformen kämpfen

Auch der Socia-Media-Hype schützt Networking-Plattformen nicht vor dem Fall. - Geschäftsmodelle fehlen nach wie vor.

Dass Social-Media-Plattformen trotz scheinbar goldener Kommunikationszeiten finanziell leicht abstürzen können, zeigt sich immer wieder. Dies liegt kaum am mangelnden Userinteresse, sondern an fehlenden Geschäftsmodellen, die Networking-Plattformen für die Betreiber rentabel machen können.Social-Networking-Plattformen haben bislang voll auf Mitgliedergewinnung gesetzt, verdient wird mit den Seiten aber immer noch kaum. Außer LinkedIn schreiben praktisch alle großen Plattformen rote Zahlen, besonders getroffen hat es in letzter Zeit die britische Plattform Bebo - eine AOL-Tochter mit Büros in Großbritannien, USA und Australien, - die bereits ihre Konsequenzen ziehen musste: Mitarbeiter werden bis auf Minimum reduziert, Ausbaupläne des Web-TV-Angebotes auf Eis gelegt. AOL hat Bebo für knapp 570 Millionen Euro (850 Millionen Dollar) gekauft.

Unter den Social-Networking-Plattformen sind auch Konsolidierungsopfer zu vermelden: Ein Beispiel dafür ist MySpace, dessen User verstärkt zu Facebook abwandern. Probleme, die alle Plattformen gleichermaßen betreffen sind die Themen Privatsphäre, Datenschutz sowie das Problem der krankhaften Selbstdarsteller, die damit anderen Usern oder ihren Mitmenschen schaden.

(Quelle: pte)

[Sarah Obernosterer]

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