Schlange stehen für's iPhone 4

iPhone 4 heute erstmals in Österreich bei T-Mobile und Orange erhältlich

Ein spannender Monat für Apple-Fans: nur eine Woche nach dem Verkaufsstart des Apple-Tablets iPad ist ab heute auch das iPhone 4 in Österreich erhältlich. Das österreichweit erste iPhone 4 ging um Punkt Mitternacht bei T-Mobile über den Ladentisch, verkauft von T-Mobile-CEO Robert Chvátal persönlich. Bereits Stunden vor dem Start des Mitternachtsverkaufs standen iPhone-Fans vor dem T-Mobile-Shop in der Wiener Innenstadt Schlange. Auch beim zweiten Anbieter des iPhone 4 in Österreich, Orange, war der Ansturm schon vor den Ladenöffnungszeiten groß. Bereits im Vorfeld war in den Webshops beider Anbieter eine Rekordzahl an Bestellungen eingelaufen. Apple hatte offenbar mit der großen Nachfrage nicht gerechnet und meldete Lieferschwierigkeiten, der Vorverkauf wurde daraufhin von Orange ganz gestoppt, T-Mobile nahm nur noch Reservierungen an (HORIZONT online berichtete). Wer nicht reserviert oder im Webshop vorgekauft hat und heute nicht zum Zug gekommen ist, muss zumindest zwei Wochen, eher länger, warten, hieß es heute seitens der Netzbetreiber.

Je nach Vertrag kostet das iPhone 4 bei den zwei Anbietern T-Mobile und Orange mindestens 149 Euro (16GB-Modell). Die Mobilfunker stützen das Apple-Handy zwar stärker als andere Endgeräte, dafür sorgen iPhone-Nutzer für einen deutlich höheren Umsatz - bei Orange liegt er um 60 Prozent über dem normalen Kundenumsatz. Wann das iPhone auch bei der Mobilkom Austria und „3“ erhältlich ist, ist offen, derzeit hat Apple noch Verträge mit T-Mobile (Tochter der Deutschen Telekom) und Orange (Tochter von France Telecom).

Laut Apple bietet das iPhone4 eine verbesserte Bildschirmauflösung, längere Batterielaufzeiten, einen schnelleren Prozessor und eine leistungsstärkere Kamera als die Vorgängermodelle. Doch während in Österreich noch uneingeschränkte Begeisterung über den Verkaufsstart des iPhone 4 herrscht, gibt es andernorts Probleme: In den USA beklagen sich Kunden über Empfangsprobleme, die durch „falsches Halten“ des iPhone 4 entstehen; zuletzt war Apple außerdem durch Berichte über Arbeitsbedingungen beim iPhone 4-Zulieferer Foxconn, bei dem es eine Selbstmordserie gegeben hatte, in die Kritik geraten.

(Quelle: APA)

Lisa Kriechhammer

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