Puma kauft Ökotourismusanbieter

Der Sportartikelhersteller will „ganzheitlicher, nachhaltiger Lifestyle-Anbieter“ werden.

Der Sportartikelhersteller Puma wird größter Aktionär bei Wilderness Holdings, einer Dachgesellschaft für Ökotourismus und Naturschutzprojekte in Afrika. Der Anteil soll bei 20 Prozent liegen, berichtet die FTD, Kostenpunkt: 20 Millionen Euro.

Der Deal ist offenbar Teil der jüngt angekündigten Neuausrichtung des Unternehmens. Schließlich will Puma-Chef Jochen Zeitz seine Firma zu einem „ganzheitlich nachhaltigen Sportlifestyle-Unternehmen“ machen. Dazu gehören Maßnahmen wie Umweltschutzinitiativen, bessere Arbeitsbedingungen und Spenden. Zeitz hofft, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt- und Naturschutz sowohl von den Kunden als auch von Investoren honoriert werden. Zahlreiche institutionelle Anleger wie etwa Pensionsfonds ziehen nachhaltige Unternehmensstrategien inzwischen in ihre Investitionsentscheidungen ein.

[Doris Raßhofer]

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