Marketing-Fast-Food
Der Name ist Programm – McMarketing: Schnell im Vorbeigehen konsumiert und ohne große Überraschungen.
Der Name ist Programm – McMarketing: Schnell im Vorbeigehen konsumiert und ohne große Überraschungen. So wie die Gurke im Big Mac, werden auch in diesem Buch allgemein bekannte Marketinggrundlagen einfach durch ein paar Detailaspekte garniert. Mit Markenwertberechnungen oder dem Halo-Effekt geschmückt, kommt ein Marketing-Büchlein daher, das inhaltlich aber nur nach wenig schmeckt. Nebenbei erhält der Leser Informationen, ohne die der nächste Junk-Food-Konsum kaum erträglich wäre: So stellt Autor Willy Schneider zum Beispiel fest, dass Franchise-Nehmer bei McDonald’s „in der Regel hochmotiviert und engagiert“ sind oder dass die goldenen Bögen, das Markenzeichen der Kette, mittlerweile bekannter sind als das Kreuz Christi. Auch wenn Schneider bereits im Vorwort betont, eine neutrale Haltung einzunehmen, wird rasch deutlich, dass er doch sehr gerne bei der Fast-Food-Kette speist. Für Marketing-Neulinge ist das Buch ein Einstieg, um anhand vom Beispiel McDonald’s ein gewisses Branchen-Grundwissen zu erlangen. Aber für alte Marketing-Hasen ist es maximal eine Rechtfertigung, um wieder einmal beim Fast-Food-Giganten einzukehren.
Willy Schneider:
McMarketing
Gabler Verlag, Wiesbaden 2007, 260 Seiten,
39,90 Euro, ISBN 978-3-8349-0160-6






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