Hermes zieht nach einem Jahr in Österreich Bilanz
Der private Paketdienstleister erreicht 38 Prozent Marktanteil nach einem Jahr.
Der deutsche Paketdienstleister Hermes Logistik Gruppe zieht nach einem Jahr in Österreich Bilanz. Mit 50.000 Sendungen täglich verfüge Hermes über einen Marktanteil von 38 Prozent. Rund 40 Prozent des Volumens stammen von der Hermes-Muttergesellschaft Otto Versand. Laut Hermes-CEO Hanjo Schneider lag das Ziel für das 1. Jahr in Österreich bei 20 Prozent. 3.000 Jobs habe man geschaffen, 1.282 Paketshops nehmen Pakete mittlerweile an, 750 Zusteller und 31 regionale SAT-Betreiber sorgen für die Zustellung. Der Umsatz betrug rund 50 Millionen Euro. Grund für den Erfolg seien Schneider zufolge innovative Services gewesen: Vier Zustellversuche an private Haushalte, Samstagszustellung sowie Nachbarschaftsabgabe gegen Quittung. 2008/2009 soll für Hermes ein Konsolidierungsjahr werden, Ziel: 40 Prozent Marktanteil. Mittelfristig will Hermes auch ins Briefgeschäft einsteigen. Österreich sei für Hermes der fünftwichtigste Paketmarkt in Europa, Potenzial im B2C-Geschäft sieht der Hermes-Boss nicht zuletzt dank des boomenden Homeshopping-, E-Comerce und Mailorder-Geschäfts.
Eine ausführliche Geschichte über Hermes lesen sie in HORIZONT 27-28/2008, der am 11. Juli erscheint.





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