Gute Nachrichten für Paid Content
Financial Times zählt ein Plus von 43 Prozent an bezahlten Online-Abos
Der Chef der Financial Times, John Ridding, zeigt spürbaren Optimismus bezüglich der Zukunft von Bezahlinhalten. Immerhin kann FT.com für das vergangene Jahr ein Umsatzplus von 43 Prozent für bezahlte Online-Abos im Vergleich zum Vorjahr vorweisen, die Zahl der digitalen Subscriber stieg um 15 Prozent auf insgesamt 126.000. „Das hat geholfen, die Financial Times 2009 profitabel zu machen“, meint Ridding gegenüber dem Guardian.
Und noch eine Botschaft liegt ihm am Herzen: „Werbung allein wird Newsrooms nicht ernähren können“, aber eine Subkriptions-Basis ermögliche Werbern einen genauen Einblick, wem sie etwas verkaufen - was den Wert dieser Werbung erhöhe, so Ridding. „Wenn Sie eine Leserschaft haben, die bereit ist, für Ihren Journalismus zu zahlen, widmet sie den Inhalten eine hohe Aufmerksamkeit. Das ist eine wichtige Message für Werber“.
FT.com arbeitet bis dato nicht mit einer fixen Paywall, vielmehr bekommt der User eine bestimmte Anzahl an Artikeln gratis, bis die Bezahlgitter runtergelassen werden und die Zahlungsaufforderung folgt. Warum sich die FT für dieses Modell und nicht wie oft üblich für das Freemium-Modell entschieden hat, bei dem grundsätzlich ein Teil aller Artikel gratis ist und ein Teil vergebührt, erklärt Ridding so: „Die User kommen wegen einer bestimmten Story. Sie können nur hoffen, dass sie sich registrieren oder ein Abonnent werden. Aber nicht jeder wird ein Abonnent werden“.





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