Google stellt die Markenwelt auf den Kopf

Die Y&R-Markenstudie, BrandAsset ®Valuator, weist Google bei den 18-29-Jährigen die besten Markenwerte aus - Karl Pall erklärt warum.

Die Agentur Young & Rubicam hat im Zuge des zweiten BrandAsset ®Valuator insgesamt 900 Marken bezüglich ihres Wertes für die Konsumenten unter die Lupe genommen - herausgekommen ist, wie HORIZONT online berichtete, dass Google als Marke Nummer eins aus der Studie hervor ging. Um mehr über den Markenwert von Google preis zu geben, luden Alois Schober, CEO von Y&R Vienna, und Karl Pall, Country-Manager von Google Österreich, am 16. September in die Agenturräumlichkeiten im ersten Wiener Gemeindebezirk.



Der BrandAsset ®Valuator erhebt die Marken unter den Gesichtspunkten "Differenzierung", "Relevanz", "Wertschöpfung" und "Vertrautheit". Laut dem Ergebnis erzielt Google in allen vier Säulen Spitzenwerte und wurde damit zur Power Brand schlechthin. Signifikant ist: Auch Marken wie Facebook oder Youtube sind laut der Studie bei den 18- bis 29-Jährigen ganz vorne mit dabei,- Marken, die im Gegensatz zu traditionellen Marken eher jung sind, sind sie doch erst nach der Jahrtausendwende aufgetaucht. Dieses Phänomen gilt weltweit, der Erfolg von Online-Marken zieht sich laut Country-Manager Pall von Asien bis Südamerika. Doch so jung die Marke Google ist, so jung sind auch die Anhänger der Marke: Während Google bei den 18- bis 29-jährigen Österreichern Platz eins belegt, hat bei der heimischen Gesamtbevölkerung Manner die Nase vorn.



Als Erfolgsrezept sieht Pall das einfache Motto "User first", dem auch das Google-Credo "Zuerst ist das Produkt da und dann kommt der Rest" folgt. Die User stehen im Mittelpunkt, weswegen auch die Google-Startseite trotz finanziell reizvoller Angebote nicht für Werbung frei gemacht werde.



Wer ist die zweitgrößte Internetsuche nach Google? - Die Plattform Youtube, auf die von den Usern aktuell pro Minute 20 bis 25 Stunden Filmmaterial hochgeladen werden. Auch darauf gilt es laut Pall wirtschaftlich und im Sinne der Kommunikation zu reagieren.



Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im HORIZONT Nummer 39, der am 25. September 2009 erscheint.

[Sarah Obernosterer]

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