Erfundene Interviews im „Neon“

Erinnerungen an die Ente mit „Hitlers Tagebüchern“.

Vor Jahren machte Interviewerfinder Tom Kummer Schlagzeilen aufgrund seiner zahlreichen erfundenen Gespräche mit Hollywood-Sternchen, die damals vor allem in der „Süddeutschen Zeitung“ erschienen. Jetzt steht die G+J-Zeitung „Neon“ im Vordergrund: ein Autor habe mindestens fünf Interviews gefälscht, zuletzt in der Jänner-Ausgabe mit Sängerin Beyoncé. Eine interne Arbeitsgruppe fand dann noch weitere Fakes: Soundtrack meines Lebens mit Rockmusiker Slash, „Soundtrack meines Lebens“ mit Christina Aguilera sowie Kurzinterviews mit Snoop Doggy Dog und Jay-Z. Die Gespräche haben - so wie es aussieht - nie stattgefunden. Dreist.

Das Magazin distanziert sich nun vom Inhalt der Interviews und hat die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet.

[Doris Raßhofer]

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