Die Zukunft gehört den Medienhäusern

Unter der Moderation von profil/trend-Herausgeber Christian Rainer trafen im ersten Arbeitskreis zum Thema Online und TV-Konvergenz RTL-CR Hans Mahr, Ferdinand Kayser von Premiere World, ORF-GF Alexander Wrabatz, MediaGruppe Austria-GF Markus Breitenecker, ATV-Macher Tillmann Fuchs und Telekom-Boss Heinz Sundt aufeinander.

Unter der Moderation von profil/trend-Herausgeber Christian Rainer trafen im ersten Arbeitskreis zum Thema Online und TV-Konvergenz RTL-CR Hans Mahr, Ferdinand Kayser von Premiere World, ORF-GF Alexander Wrabatz, MediaGruppe Austria-GF Markus Breitenecker, ATV-Macher Tillmann Fuchs und Telekom-Boss Heinz Sundt aufeinander.<STOP<P>

Wrabetz eröffnete die Debatte mit einer Absage an die Konvergenz und rechnet mit einem Biscreening-Verhalten der User. Er begründet dies in Rücksicht auf die Medienvielfalt und führt Microsofts Scheitern im WebTV als Beleg für seine These an. Wrabetz wünscht sich den ORF naturgemäss in führender Rolle im interaktiven TV . Hans Mahr rückt die Content-Häuser in den Mittelpunkt der Medienzukunft. TV, Print-Verlage werden versuchen ihren Content über alle verfügbaren Kanäle anbieten müssen, um erfolgreich zu sein. Mahr vertritt die Ansicht, dass es nur regionale und internationale Konvergenzstrategien geben wird. Mahr: „Internet mit Stacheldraht hat keinen Zukunft!“

Tillmann Fuchs teilt die Meinung Mahrs, dass es „die komplette Verschmelzung“ nicht geben wird. Aber die Entwicklung wird schneller vor sich gehen als bisher angenommen, sagt Fuchs. ATV plant eine Content-Kooperation mit demVoralrberger Medienhaus von Eugen Russ. Eine andere Stossrichtung verfolgt Ferdinand Kayser mit Premiere World. Kayser ist mit einer Reihe von Diensleistungen, die Internet, Spiele und Transaktionen integrieren für die Zukunft gerüstet. Kayser ist auch überzeugt, dass „das TV das größte Unterhaltungsmedium bleiben wird“.

Heinz Sundt, Telekom-Vertreter, spielt die Stärke über die technischen Zugänge zu den Konsumenten aus. Sundt ist überzeugt davon, dass Content und der Zugang in partnerschaftlicher Beziehung die Unternehmenswerte der Telekommunikations- und Medienbetriebe erhöhen wird. MediaGruppe Austria-GF Markus Breitenecker stellte sich als erster Cross-Media-Vermarkter zwischen TV und Online dar und veranschaulichte sich als lebendes Beispiel für Konvergenz. Der rote Faden durch den Arbeitskreis war das Bekenntnis zur Konvergenz. Unbeantwortet blieben die Fragen nach dem Wann und Wie. (tl)

Eine fünf-minütige Zusammenfassung dieses Arbeitskreises auf <a

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