Deutscher Designpreis für Parabol AM
section.d, section.a und Chris Geonnawein gewinnen Silber für das großformatige Kunstmagazin.
Die Wiener Design- und Kommunikationsagentur section.d, das Artconsulting-Büro section.a und der Art-Director Chris Goennawein haben als einzige österreichisches Team den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 in Silber, für die Kunstpublikation Parabol AM (Art Magazine) in Frankfurt erhalten. Parabol ist ein Periodikum für zeitgenössische Kunst in englischer Sprache, ein Projekt der Designagentur section.d (Max Haupt-Stummer, Robert Jasensky), des Art Consulting-Büros section.a (Katharina Boesch, Christine Haupt-Stummer) und des Art Directors Chris Goennawein. Das Konzept und Design wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet. Jede Ausgabe wird von einem Kurator konzipiert, dessen Aufgabe es ist, jeweils ein zeitgenössisches Phänomen anhand künstlerischer Positionen in Bild und Wort zu thematisieren. Die Größe des Magazins (Seitenformat 570 - 420 mm) stellt das Bild in den Mittelpunkt. Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, der jedes Jahr im Rahmen der Messe „Ambiente“ in Frankfurt am Mai verliehen wird, ist die höchste offizielle deutsche Auszeichnung im Bereich Design. Er wird als „Preis der Preise“ bezeichnet. Der Grund: Kein anderer Designpreis stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. Denn nur vom Bundeswirtschaftsministerium oder den Wirtschaftsministerien der Länder nominierte Produkte sind überhaupt teilnahmeberechtigt.
[Clemens Coudenhove]




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