Aus für „Sonntags-Rundschau“?

„OÖN“ berichtet vom „Aus“ - Moser Holding dementiert und evaluiert.

Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ (Donnerstagausgabe) berichteten, dass die „Rundschau am Sonntag“ aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden könnte. Elisabeth Berger, Sprecherin der Tiroler Moser Holding, zu der auch die „Rundschau am Sonntag“ gehört, dementiert gegenüber der APA und meint, dass man gerade dabei sei, die beiden Printprodukte (also auch die „Bezirksrundschau“) zu evaluieren. Dieser Prozess sei derzeit noch nicht abgeschlossen.

Zum Hintergrund: Die Moser Holding hat die „Oberösterreichischen Rundschau“ im Vorjahr übernommen und daraus die beiden genannten Nachfolgetitel geformt. Die „Bezirksrundschau“ ist Teil des bundesweiten Gratiszeitungsringes der Regionalmedien Austria AG (Styria Media Group und Moser Holding). Die „Rundschau am Sonntag“ war zunächst gratis zu haben, wurde dann aber ab Anfang August zur Kaufzeitung. Per SB-Taschen wurde das Medium um 50 Cent verkauft. Die „Rundschau am Sonntag“ erscheint in sechs Regional-Ausgaben mit einer Gesamtauflage von 320.000 Stück.

Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ gehören zum Medienhaus Wimmer, das auch die Gratiszeitung „Tips“ in Österreich herausgibt. „Tips“ gilt als schärfster Konkurrent für die „Rundschau am Sonntag“ und die „Bezirksrundschau“.

[Rainer Seebacher]

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