Aus für Cosmos
Der Ausgleich ist gescheitert, die Elektrohandelskette Cosmos muss spätestens Anfang kommender Woche Konkurs anmelden, alle 1160 Mitarbeiter sind beim AMS gemeldet.
Der Ausgleich sei gescheitert, der KSV rechne nun damit, dass der Ausgleichsantrag heute, Donnerstag, von der Ausgleichsschuldnerin Cosmos, zurückgezogen werde und es noch diese Woche zur Eröffnung eines Anschlusskonkursverfahrens kommen werde, sagte Christoph Vavrik vom Kreditschutzverband von 1870 (KSV) zur APA. Aus Sicht des Gläubigerschutzverbandes KSV ist es der Ausgleichsschuldnerin Cosmos nicht gelungen, die Vertrauenskrise mit den Lieferanten zu beheben. Auch konnte die Verlustsituation nicht behoben werden. Zwar werde noch weiter verhandelt, aber aus seiner Sicht bestehe kein Grund zum Optimismus, dass es in letzter Sekunde noch zu einer Lösung über einen Investor komme, so Vavrik.
Gegenüber dem "Wirtschaftsblatt" bestätigte Robert Knobl, der Interims-Geschäftsführer, dass er konkret mit drei, vier Interessenten verhandelt, die u.a. einen Asset-Deal bzw. eine Auffanglösung im Zuge des bevorstehenden Cosmos-Konkurses ins Auge fassen. Nur noch rund 15 Filialen soll Cosmos neu laut dem neuen Businessplan von Knobl künftig betreiben, aus den zwölf Mietverträgen der unrentablen Filialen komme man heraus, sagt Knobl. Der Umsatz soll dabei von 200 Millionen Euro auf rund 130 Millionen Euro schrumpfen.
Für die Dienstnehmer der Elektrohandelskette Cosmos schaut es ebenfalls sehr schlecht aus, alle 1160 Mitarbeiter wurden im Frühwarnsystem des AMS zur Kündigung angemeldet. 240 waren dort schon seit Jänner registriert, die restlichen 920 kamen jetzt dazu. Tipps für betroffene Verbraucher finden Sie hier.
(Quellen: APA, Wirtschaftsblatt)






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