Atheisten weichen auf City-Lights aus

Nachdem die Atheisten-Kampagne von den Wiener Linien zurückgewiesen wurde, weicht die betreuende Agentur Super-Fi auf City-Lights aus.

Anfang des Jahres startete in London eine Bus-Kampagne von Atheisten mit „There is probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.“ Mit Juni sollten eben solche Busse mit dem ins deutsche übersetzten Slogan „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott. Werte sind menschlich – auf uns kommt es an“ auch in Wien zu sehen sein. Im letzten Moment wurden Aktion von den Wiener Linien aber gestoppt.

Das Argument: Die Öffentlichen Verkehrsmittel sollen nicht mit politischer oder religiöser Werbung gebrandet werden. Die Gewista, die das Zustandekommen des Vertrags mit Super Fi auf ein Missverständnis im eigenen Unternehmen zurückführt, ließ die Kampagne bei der Agentur rund um Geschäftsführer Niko Alm stornieren. Die Reaktionen auf diesen Kampagnenstop sind sehr unterschiedliche, das Medienecho ist enorm.

Nun weicht Super-Fi mit der Kampagne auf City Lights aus - statt auf den Buslinien 13A und 14A wird das Sujet nun anderweitig zum Einsatz kommen. Der Außenwerber Gewista machte der Agentur das entsprechende Alternativangebot. Mehr zu der Kampagne und auf welchen Wegen Super-Fi die Botschaft der Atheisten noch verbreiten könnte, lesen Sie im aktuellen HORIZONT Nummer 24, der am 12. Juni 2009 erscheint.

[Sarah Obernosterer]

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