Datenschutz: Österreichische Post startet Workshops für B2B-Kunden

    Als Vorbereitung auf die EU-DSGVO bietet die Österreichische Post ihren B2B-Kunden mit der „Data Acedemy“ Workshops und Hilfestellungen zum Thema Datenschutz.

    Mail Solutions, ein Geschäftsfeld der Österreichischen Post AG, umfasst die Fachbereiche Inputmanagement, Dokumentenlogistik, Outputmanagement, KUVERT, Daten- und Adressmanagement sowie Digital Services, die sich alle bereits lange vor dem Bekanntwerden der EU-DSGVO im Detail mit dem Thema Datenschutz befasst haben. Damit auch Geschäftskunden von diesem Know-how profitieren, hat der Fachbereich Daten- und Adressmanagement (DAM) nun eine eigene Data Academy eingerichtet.

    „In Workshops zur EU-DSGVO werden beispielsweise die größten Stolperfallen, spezielle rechtliche Rahmenbedingungen und der drohende Strafrahmen genau beleuchtet. Außerdem werden konkrete Hilfestellungen und individuelle Lösungen beim Umgang mit eigenen Daten, bei der Erstellung einer Checkliste und vielem mehr geboten“, sagt Georg Mündl, Geschäftsfeldleiter von Mail Solutions: „Mit diesen und weiteren Initiativen stellen wir sicher, dass sämtliche Daten und Dienstleistungen mit Inkrafttreten der EU-DSGVO den hohen Vorgaben entsprechen und rechtskonform sind. Daher können all unsere Geschäftskunden wie gewohnt auf die hochwertigen Daten der Österreichischen Post vertrauen.“

    Weitere Schritte zur DSGVO

    In den einzelnen Fachbereichen wurden zudem zusätzliche Vorkehrungen umgesetzt: So hat etwa der Bereich Digital Services (DIS) sichergestellt, dass bei der Versandlösung „E-Mail-Marketing“ alle Adressen durch ein Double Opt-in bestätigt werden. Der Empfänger erhält nur durch zweifache Bestätigung jene Informationen, die er auch tatsächlich will. Im Bereich Inputmanagement (IPM) sorgt die Post-Tochter Scanpoint mit der von der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) offiziell bestätigten Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 für höchste Informationssicherheit, heißt es vom Unternehmen in einer Aussendung.

    Auch beim Bereich Dokumentenlogistik (DLOG) hat der sorgsame Umgang mit Daten hohe Priorität, heißt es weiter. So ist die in Österreich angesiedelte Business-Lösung Post Cloud Enterprise in Kooperation mit dem Linzer Partner Fabasoft nach den strengen Kriterien der EU-DSGVO und höchsten Sicherheitsstandards konzipiert.

    Neuer E-Brief

    Auch der E-Brief, vor kurzen vom Fachbereich Outputmanagement (OPM) gelauncht, wurde komplett auf die Sicherheitsanforderungen der EU-DSGVO ausgerichtet. Das neue Produkt der Post ermöglicht auch im digitalen Zeitalter die sichere Zustellung von Rechnungen, Verträgen und anderen sensiblen Dokumenten. Aufgrund der vollständig dokumentierten und fehlerfreien Daten-Verarbeitung gelangt jede Sendung garantiert zum richtigen Empfänger. Anders als E-Mails sind E-Briefe vor unbefugtem Auslesen der Daten durch Dritte geschützt. Die Informationen werden sicher übermittelt, das Briefgeheimnis wird gewahrt. Kurz nach dem Start vertrauen rund 100.000 Kunden auf die elektronische Zustellung im E-Briefkasten. „Wir sind für die EU-Datenschutz-Grundverordnung bestens gerüstet und sorgen bereits jetzt für einen reibungslosen Übergang. Mit guter Vorbereitung muss die EU-DSGVO kein Schreckgespenst sein. Vielmehr ist sie eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen Unternehmen und Konsumenten, die Europa zu einem sicheren Datenhafen macht“, so Georg Mündl abschließend.

    (red.)

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