Heinzl hat ab 2013 keinen ORF-Vertrag mehr

ORF bestätigt Medienberichte - Grasl: Privatfehde muss Konsequenzen haben

Dominic Heinzl hat beim ORF nach Auslaufen seines Vertrags mit Jahreswechsel kein Leiberl mehr. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtete, wird es für ihn im kommenden Jahr keinen Programmplatz mehr geben, weder mit Sondersendungen wie „Heinzl am...“ noch mit Reportageformaten. ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann bestätigte dies auf Anfrage von HORIZONT online. Heinzl könne sich bewerben, wenn neue Projekte ausgeschrieben würden. Am Montag waren die Stiftungsräte von Teil zwei der Reformkette informiert worden, ein neues Reportageformat ist nicht dabei.

Recht deutliche Worte in Richtung Heinzl fand unterdessen Finanzdirektor Richard Grasl im Lichte der Auseinandersetzung mit dem deutschen Rapper Sido: „Diese Privatfehde auf öffentlicher Bühne und auf dem Rücken des ORF muss für beide Beteiligten Konsequenzen haben“, forderte Grasl gegenüber der „Krone“. Bisher hatte der offizielle ORF vermieden, den Society-Reporter, der 2009 als „Retter des ORF“ von ATV abgeworben worden war, wegen des Zwischenfalls zu kritisieren.

[Philipp Wilhelmer]

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